Das Team der Hochschulallianz auf der GAIN 2018

Boston, Mass. (USA)     Die Konferenz des German Academic International Network (GAIN) ist die größte akademische Karrieremesse für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler außerhalb Europas. Die diesjährige GAIN Konferenz findet vom 7.-9. September in Boston statt. Die Tagung besteht aus Paneldiskussionen, Workshops und Vorträgen zur internationalen Wissenschaftslandschaft und Karrieremöglichkeiten in Deutschland. Auch die Hochschulallianz für den Mittelstand ist - wie bereits in den zwei Jahren zuvor – wieder  mit einer Delegation auf der Konferenz sowie einem Stand auf der gleichzeitig stattfindenden Stellenbörse vertreten sein.

Am Stand der Hochschulallianz können sich  interessierte junge  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über konkrete Karrierechancen an den Mitgliedshochschulen informieren. Leider ist vielen jungen  Nachwuchskräften bislang nicht bekannt, dass die Hochschulen für angewandte Wissenschaften ausgezeichnete Karrierechancen bieten, aber auch besondere Anforderungen stellen. Die Hochschulallianz will dazu auf der GAIN Konferenz Aufklärungsarbeit leisten. Deshalb ist diesem Thema auch eine Veranstaltung im Rahmen der GAIN Konferenz gewidmet, die die Hochschulallianz gemeinsam mit dem Hochschulverbund UAS7 am ersten Veranstaltungstag  anbietet. Unter anderem wird Vorstandsmitglied Prof. Michael Braun (TH Nürnberg), Prof. Klaus Zeppenfeld (HS Hamm-Lippstadt und Prof. Anne Lequy (HS Magdeburg-Stendal) über neue und innovative Karrierewege zur HAW-Professur informieren. Am folgenden Samstag werden Prof. Martina Brück (HS Koblenz) und Prof. Andreas Klasen (HS Offenburg) ihre persönlichen Karrierewege an die HAW in einem zweiten Workshop vorstellen. An allen drei Tagen der Konferenz  werden die Teilnehmer aus dem Kreis der Hochschulallianz an weiteren Podiumsveranstaltungen und Diskussionsrunden teilnehmen und viele interessante Gespräche mit  Vertreterinnen und Vertretern aus der deutschen Wissenschaftslandschaft, Politik und Industrie führen können.


Plattform für den Transfer von Forschungsergebnissen - Die TH Mittelhessen auf der Achema 2018

Auf dem Gemeinschaftsstand der hessischen Hochschulen ist die THM stark vertreten. Foto (TH Mittelhessen/Armin Eikenberg)

Gießen, 13. Juni 2018 Die TH Mittelhessen ist auf der Messe Achema in Frankfurt stark vertreten. Auf dem Gemeinschaftsstand der hessischen Hochschulen präsentiert das Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie unter anderem Forschungsprojekte zur Membranfiltration und zu Aufreinigungstechnologien für die Herstellung von Impfstoffen.

Um die Entwicklung eines Hochtemperatur-Wärmeübertragers geht es in zwei Projekten des Instituts für Thermodynamik, Energieverfahrenstechnik und Systemanalyse. Ziel ist dabei die Einsparung von Energie bei der Reinigung von Industrieabgasen. Teams der THM stehen bei den Exponaten als Ansprechpartner bereit, erläutern Details der Forschungsarbeiten und sind auch daran interessiert, neue Kooperationspartner zu gewinnen.

Die Achema ist die weltweit größte Messe der Prozessindustrie für chemische Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie.Mehr als 3800 Aussteller, davon etwa die Hälfte aus dem Ausland, erwarten in diesem Jahr 170.000 Besucher.



Einweihung des neuen hochauflösenden Feldemissions-Rasterelektronenmikroskops am WesterWaldCampus Höhr-Grenzhausen der Hochschule Koblenz

von links: Anna Müller-Trimbusch (Carl-Zeiss-Stiftung), Michael Thiesen (Bürgermeister Stadt Höhr-Grenzhausen), Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf, Dr. Markus Zwick (Geschäftsführer FGK), Prof. Dr. Olaf Krause (Prodekan Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe), Heidi Mikoteit-Olsen (Kanzlerin der Hochschule Koblenz), Achim Schwickert (Landrat Westerwaldkreis) und Dr. Joe Weingarten (Leiter "Innovation und Technologie" im Wirtschaftsministerium).

(Foto: Hochschule Koblenz/Olaf Schepers)

KOBLENZ/HÖHR-GRENZHAUSEN, 08. Juni 2018        Im Rahmen eines Festaktes und im Beisein von hochrangigen Gästen aus Wirtschaft und Landespolitik hat die Hochschule Koblenz am WesterWaldCampus Höhr-Grenzhausen gemeinsam mit der Forschungsinstitut für Anorganische Werkstoffe -Glas/Keramik- GmbH (FGK) ihr neues hochauflösendes Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop JEOL JSM-7200F eingeweiht.

„Das ist eine großartige Innovation, die die wissenschaftliche Kompetenz im Bereich der Keramik in Rheinland-Pfalz maßgeblich erhöht und die Weiterentwicklung des Forschungsschwerpunktes der Hochschule Koblenz fördert und stärkt“, betonte der Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Konrad Wolf. „Das neue Gerät kommt nicht nur der Forschung und Lehre zugute, sondern hilft vor allem auch den mittelständischen Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren. Und das stärkt den Innovations- und Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

Aufbau eines Mikroanalyse-Kompetenzzentrums am WesterWaldCampus

Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „Analytische Bildgebung“ strebt die Hochschule Koblenz den Aufbau eines Mikroanalyse-Kompetenzzentrums am WesterWaldCampus an. Hierbei handelt es sich um eines von acht Projekten an sechs rheinland-pfälzischen Hochschulen, die durch die Carl-Zeiss-Stiftung im Rahmen des Programms „Carl-Zeiss-Stiftung Invest“ gefördert werden. „Wir möchten dazu beitragen, die vorhandene Stärke der Hochschule Koblenz im Bereich der analytischen Bildgebung weiter auszubauen und nachhaltig zu sichern,“ erklärt Anna Müller-Trimbusch, Leiterin des Bereichs Förderprogramme der Carl-Zeiss-Stiftung.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Olaf Krause konnte dieses Projekt in enger Kooperation mit dem FGK realisiert werden, das über das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau weitere Mittel in Höhe von 175.000 Euro zur Verfügung stellte. So war das FGK, vertreten durch den Geschäftsführer Dr. Markus Zwick, maßgeblich daran beteiligt, dass nun ein Mikroskop mit außergewöhnlichen Merkmalen zur Verfügung steht. Dieses wird im Rahmen einer langfristigen Kooperation zwischen Hochschule und FGK in aktuellen und zukünftigen Forschungsprojekten beider Einrichtungen eingesetzt.

Entwicklung von neuen Werkstoffen und Produkten

Das neue Rasterelektronennmikroskop setzt neue analytische Maßstäbe für die Erforschung anorganisch nichtmetallischer Werkstoffe, wobei die Ergebnisse und der daraus abzuleitende Erkenntnisgewinn unmittelbar in die Entwicklung von neuen Werkstoffen und Produkten und damit in die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der kooperierenden Wirtschaftsunternehmen fließen werden. „Damit verbessert diese Investition nicht nur die forscherische Kompetenz in Rheinland-Pfalz maßgeblich, sondern kommt auch unmittelbar der ansässigen Wirtschaft zugute“, so Prof. Dr. Dietrich Holz, der Vizepräsident für Forschung an der Hochschule Koblenz.

Meilenstein für die Infrastruktur von Spitzenforschung in Rheinland-Pfalz

Der wissenschaftlich-technologische Vorsprung beruht neben der hoch auflösenden Feldemissionsmikroskopie auch auf neuen analytischen Methoden: Das Soft x-Ray Emission Spectrometer (SXES) ermöglicht punktgenaue Elementaranalytik mit bisher unerreichtem Auflösungsvermögen für leichte Elemente. Es können Elementspektren von Lithium, Bor, Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff gemessen, sowie deren chemische Bindung analysiert werden. „Durch die Bewilligung der Mittel und der nun erfolgten Aufstellung werden der Forschungsstandort Höhr-Grenzhausen, der Westerwaldkreis und schließlich Rheinland-Pfalz maßgeblich gestärkt. Das ist ein wichtiger Meilenstein für die Infrastruktur von Spitzenforschung in Rheinland-Pfalz“, unterstreicht Prof. Dr. rer. nat. Olaf Krause, Prodekan des Fachbereichs bauen-kunst-werkstoffe der Hochschule Koblenz.



Technische Hochschule Nürnberg erneut mit hervorragenden Platzierungen im weltweiten Hochschul-Ranking „U-Multirank“ 2018

Nürnberg, 6. Juni 2018            Sieben Mal die Note 1,0 – Mit einem herausragenden Erfolg schließt die TH Nürnberg auch in diesem Jahr das weltweite Hochschul-Ranking „U-Multirank“ ab!  In Deutschland auf Platz 1, international auf Platz 2 in der Kategorie „Gemeinsame Publikationen mit der Industrie“ – Auch mit den Bewertungen in sechs weiteren Kategorien liegt die TH Nürnberg im internationalen Vergleich von 1.600 Hochschulen weit vor internationalen Elite-Universitäten.  

Die am 05. Juni 2018 durch das Zentrum für Hochschulentwicklung (CHE) veröffentlichten Bestenlisten zeigen: Der TH Nürnberg gelingt es besonders gut, neue Erkenntnisse zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft zu erarbeiten und als innovative Technologien, Lösungen und Methoden in die Praxis zu transferieren.  Als bestplatzierte deutsche Hochschule und international auf Platz 2 unter 1600 teilnehmenden Hochschulen aus aller Welt ist die TH Nürnberg Spitzenreiter u.a. in „gemeinsamen Publikationen mit der Industrie“. Die TH Nürnberg hält auch in einer aus mehreren Wertungsmerkmalen zusammengeführten („Readymade“) Gesamtwertung mit einem weltweit 6. Platz die teilnehmenden internationalen Elite-Universitäten auf Abstand. Damit ist die TH Nürnberg die einzige deutsche Hochschule bzw. Universität, die in zwei Auswertungskategorien unter den TOP 10 weltweit platziert ist.

Der Präsident der TH Nürnberg Prof. Dr. Michael Braun fasst das Ergebnis zusammen: „Die Technische Hochschule Nürnberg hat nun im dritten Jahr hintereinander mit herausragendem Erfolg am U-Multirank teilgenommen. Die Spitzenergebnisse besonders im Wissens- und Technologietransfer bestätigen – in der Dimension unerwartet, aber umso eindrucksvoller – unser Selbstverständnis, nicht nur national, sondern eben auch international eine führende, anwendungsorientierte Hochschule mit hohem Transferpotential und herausragenden Kontakten zur Wirtschaft zu sein. In dieser Rolle sind wir in vielen Wissenschaftsdisziplinen und Zukunftsthemen nicht nur ein zentraler Impulsgeber für die Metropolregion Nürnberg, sondern genießen jetzt auch allerhöchste internationale Anerkennung und Wahrnehmung. Ich gratuliere ausdrücklich allen Kolleginnen und Kollegen, die das möglich gemacht haben, zu diesem Erfolg. Die Auszeichnung gilt aber nicht nur für uns selbst, sondern auch für unser großes Partnerschaftsnetzwerk in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig ist sie Ansporn dafür, unser Missionsverständnis und unsere Wirkung besonders in der Metropolregion Nürnberg stetig weiterzuentwickeln.“

Das Ranking ist eine Initiative der Europäischen Kommission und wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt. Es bietet angehenden Studierenden Informationen für die Wahl der Hochschule, ist aber auch ein Spiegel für Hochschulen und politische Entscheidungsträger.

Weitere Informationen zum Ranking


Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gründet Institut für Funktionale Genanalytik - Ein wichtiger weiterer Schritt, um die angewandte Forschung an der Hochschule voranzutreiben

(Foto: Eric Lichtenscheidt / Copyright H-BRS)

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat ein neues Forschungsinstitut: Das Institut für Funktionale Genanalytik (IFGA) hat die Arbeit als neue wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule aufgenommen. Im Fokus des Instituts liegt die angewandte, biomedizinische Forschung.

Bestimmte Varianten in der menschlichen DNA, sogenannte Polymorphismen, sind die Grundlage zahlreicher ererbter Krankheiten oder Krankheitsveranlagungen. Zudem können die Polymorphismen Symptome erworbener Erkrankungen beeinflussen. Ziel des neugegründeten Instituts ist es, die Analyse klinisch oder forensisch relevanter Polymorphismen mittels des sogenannten Next-Generation-Sequencings an der Hochschule zu etablieren. Das Institut ist dabei interdisziplinär aufgestellt, Gründungsmitglieder kommen aus dem Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften und dem Fachbereich Informatik der H-BRS.

Ein wichtiger weiterer Schritt, um die angewandte Forschung voranzutreiben

„Ich freue mich sehr über die Gründung dieser neuen zentralen wissenschaftlichen Einrichtung“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Hartmut Ihne. Es sei ein wichtiger weiterer Schritt, um die angewandte Forschung an der Hochschule voranzutreiben. Auch Gründungsdirektor Professor Dr. Harald Illges ist sich sicher: „Das IFGA wird den biomedizinischen Forschungsarbeiten an der Hochschule einen Schub geben.“

Die im Institut geplante Identifizierung von Polymorphismen kann zu einer besseren Diagnostik und zu tieferem Verständnis von Krankheitsmechanismen beitragen. So können Wege für verbesserte Behandlungsmöglichkeiten gebahnt werden. Darüber hinaus können Polymorphismen-Muster für jeden Menschen so charakteristisch sein, dass sie auch für die forensische Identifizierung von Personen anhand einer DNA-Spur und somit zur Aufklärung von Verbrechen genutzt werden können.

Analyse durch Next-Generation-Sequencing

Hauptwerkzeug der Forscher sind dabei neue Verfahren zur Sequenzbestimmung (Next-Generation-Sequencing), die in der DNA-Analytik Einzug gehalten haben. Sie ermöglichen es, schnell und kostengünstig die Sequenz vieler polymorpher Bereiche der menschlichen DNA gleichzeitig zu bestimmen und so auch die Zusammensetzung komplexer DNA-Gemische zu analysieren. Zum Institut gehört daher ein Sequenzierlabor, das im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften in Rheinbach eingerichtet wird. Die bioinformatischen Arbeiten werden im Fachbereich Informatik in Sankt Augustin erfolgen. „Neben dem Einsatz in der angewandten Forschung, wollen wir das Next-Generation-Sequencing als zentrales Werkzeug der DNA-Analytik in die Lehre an der H-BRS einbringen“, so Harald Illges.


Diskussion und Frühstück zum Thema: "Können wir von der Schweiz bei Innovationsförderung lernen?"

(Foto: Andreas Moegelin)
(Foto: Andreas Moegelin)

Berlin, 18. Mai 2018     Auf Einladung der Abgeordneten Dr. h.c. Thomas Sattelberger MdB (FDP) und Dr. Stefan Kaufmann MdB (CDU) trafen sich Bundestagsabgeordnete mit Vertretern von Hochschul- und Wissenschaftsorganisationen in Berlin zu Diskussion und Frühstück zum Thema: "Können wir von der Schweiz bei Innovationsförderung lernen?"

Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in die Wirtschaft ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung und Vermarktung von innovativen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen, die für unsere Wettbewerbsfähigkeit von zentraler Bedeutung sind.

Vor diesem Hintergrund stellen sich folgende Fragen: Brauchen wir in Deutschland neue oder reformierte Brücken der Innovationsförderung? Welche Chancen und Bedarfe sehen unsere mittelständische Wirtschaft und unsere Hochschulen in den Regionen? Welche Erfahrungen gibt es dazu in der Schweiz? Warum erzielt die Schweiz immer wieder Spitzennoten bei Innovation?

Als Experten geladen waren Andreas Reuter, Mitglied der Geschäftsleitung Innosuisse - Schweizerische Agentur für Innovationsförderung und Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Vorsitzender der Hochschulallianz für den Mittelstand  und Präsident der Hochschule Niederrhein.

 

 


Hochschule Niederrhein beim Deutschland-Stipendium bundesweit auf Rang eins

Krefeld, 17. Mai. Die Hochschule Niederrhein, mitgliedshochschule der Hochschulallianz für den Mittelsatand, ist erneut bundesweit Spitzenreiter bei den eingeworbenen Deutschlandstipendien an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Das geht aus einer Aufstellung hervor, die  das Bundesministerium für Bildung und Forschung heute veröffentlicht hat. Demnach beteiligten sich 2017 insgesamt 304 Hochschulen am Programm des Deutschland-Stipendiums. Spitzenreiter bei den Universitäten ist die Goethe Universität Frankfurt mit 1084 Stipendiatinnen und Stipendiaten. Die Rangliste der deutschen Fachhochschulen (Hochschulen für angewandte Wissenschaften) führt die Hochschule Niederrhein an mit 381 Stipendiatinnen und Stipendiaten. 

Zum Wintersemester 2017 hatte die Hochschule Niederrhein erstmals 200 Deutschland-Stipendien für ihre Studierenden akquiriert. Auch mit dieser Zahl der zu vergebenden Deutschland-Stipendien ist die Hochschule Niederrhein bundesweit Spitzenreiter. Das BMBF zählt für seine Statistik alle  Stipendiatinnen und Stipendiaten, die im Lauf des Jahres in den Genuss der Förderung gekommen sind. Dazu zählen beispielsweise auch Nachrücker zum Sommersemester. „Nur eine Hochschule, die von den Unternehmen als relevanter Partner geschätzt wird, ist bei der Einwerbung von Mitteln für das Deutschland-Stipendium erfolgreich. Ich freue mich, dass wir unseren Studierenden dank unserer engen Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft eine tolle Perspektive bieten können“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg.

Das Deutschland-Stipendium wird mit finanziellen Mitteln durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Unternehmen unterstützen besonders leistungsbereite und –starke Studierende mit monatlich 150 Euro. Das BMBF legt für jeden Stipendiaten 150 Euro dazu, so dass den Studierenden über das Stipendium 300 Euro monatlich zur Verfügung stehen.

 


Mitgliedshochschulen auf der Hannovermesse 2018

Mehrere Mitgliedshochschulen der Hochschulallianz für den Mittelstand präsentierten sich und ihre Produkte, Ideen und angewandte Forschung in diesem Jahr auf der Hannovermesse. Wir stellen die Projekte vor:

 

 

(Quelle: Hochschule Koblenz)

Arbeiten 4.0 - Sicherheit und Gesundheit - Hochschule Koblenz

Zunehmende Digitalisierung und Vernetzung haben Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Gleichzeitig bieten sie dem Arbeitsschutz auch ganz neue Möglichkeiten, eventuelle Belastungen am Arbeitsplatz zu untersuchen, zu mindern oder ganz zu vermeiden. Wie und ob ergonomische Haltungsanalysen in einer virtuellen Arbeitsumgebung auf die Praxis übertragbare Ergebnisse liefern, demonstrierten die Hochschule Koblenz und das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) im Rahmen der diesjährigen Hannovermesse vom 23. bis 27. April auf dem Gemeinschaftsstand der Wissenschaftsregion Bonn.„Virtuelle Realität (VR) ist dabei von besonderem Interesse, denn sie macht Untersuchungen überall dort möglich, wo Vor-Ort-Analysen den Arbeitsablauf stören oder Gefahren für die Beschäftigten bedeuten. Aber auch wenn Arbeitsplätze und -verfahren noch im Planungsstadium sind und von vornherein sicher und gesund gestaltet werden sollen“, sagt Professor Dr. Ulrich Hartmann, Projektleiter am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz im Fachbereich Mathematik und Technik. Gemeinsam mit dem IFA untersucht die Hochschule aktuell, ob sich virtuelle Arbeitsumgebungen eignen, um Haltungsanalysen an Kommissionier-Arbeitsplätzen erfolgreich durchzuführen. Das Ziel: Muskel-Skelett-Belastungen der Beschäftigten vermeiden, denn diese verursachen jährlich etwa ein Viertel aller krankheitsbedingten Fehlzeiten an Arbeitsplätzen in Deutschland.


Innovative Konzepte und Prototypen aus dem 3D-Druck und der Energieforschung - Technische Hochschule Nürnberg

(Quelle: Technische Hochschule Nürnberg)

Auf der weltweit größten Industriemesse präsentierte die TH Nürnberg ein zukunftsweisendes 3D-Druck-Konzept, rentabel für kleine und mittlere Unternehmen sowie in der Energieforschung u.a. die neuartige „Modellprädiktive Regelung“, eines der vielversprechendsten Ansteuerverfahren für elektrische Antriebssysteme. Die Hannover Messe ist das Schaufenster dessen, was in der Industrie von morgen machbar ist. Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der TH Nürnberg: „Wir sind mit unserer Forschung sehr nah am Puls unserer Zeit. Die Hannover Messe bietet das perfekte Forum, um unseren erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer internationalen, stark innovationsgetriebenen Unternehmen zu präsentieren. Wir zeigen innovative Konzepte und Prototypen aus dem 3D-Druck und der Energieforschung.“

3D-Druck im Projekt AddPro-KMU präsentiert Prototypen in einer Augmented Reality-Ansicht (Additive Produktion für kleine und mittlere Unternehmen)
Im 3D-Druck bestehen nur noch wenige Grenzen durch das Material, das Konzept setzt sich in immer mehr Branchen durch. Der Innovationsbeschleuniger 3D-Druck bietet große Chancen für kleine und mittlere Unternehmen. Prof. Dr.-Ing. Michael Koch und sein Team forschen an der TH Nürnberg im Institut für Chemie, Material- und Produktentwicklung (OHM-CMP) an modular aufgebauten Maschinenkonzepten zur industriellen Herstellung von Kunststoffteilen im ‚Additive Manufacturing‘. Ihr Ziel ist es, ein kostengünstiges Konzept zu entwerfen, das kleinen und mittlerne Unternehmen (KMU) einen Einstieg in diese zukunftsweisende Technologie ermöglicht.
Auf der Hannover Messe stellte Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Michael Koch eine Augmented-Reality-Installation des ersten Prototypens zur Schau. Die Besucherinnen und Besucher konnten ein 3D-Modell des 3D-Drucker-Protoypen auf dem Tablet virtuell von allen Seiten betrachten. Die Visualisierung zeigt den modularen Aufbau der Anlage. Ein wesentlicher Aspekt des Forschungsprojekts ist die Entwicklung standardisierter Baugruppen, durch die eine universelle Einsatzbarkeit von Schlüsselkomponenten in verschiedenen Maschinenkonzepten möglich ist. Dadurch ist es möglich, zu einem vergleichsweise niedrigen Anschaffungspreis eine Anlage auf Industrieniveau realisieren zu können.

Projekt ‚Modellprädiktive Regelung‘ (MPC) – eines der vielversprechendsten Ansteuerverfahren für elektrische Antriebssysteme
Der Energie Campus Nürnberg (EnCN) ist als gemeinsame Forschungsplattform der TH Nürnberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine sehr erfolgreiche Adresse in der Energieforschung. Auf der Hannover Messe stellt Prof. Dr.-Ing. Armin Dietz einen Demonstrator zur ‚Modellprädiktiven Regelung‘ (MPC) vor – eines der vielversprechendsten Ansteuerverfahren für elektrische Antriebssysteme. Das Forschungsteam zeigt am Beispiel eines elektrischen Linearantriebs, dass sich Energieeffizienz und Regelgüte durch modellprädiktive Regelungsansätze in Produktionsanlagen weiter steigern lassen. Das Anwendungspotenzial des neuen technologischen Konzepts ist enorm hoch. Es kann beispielsweise in einem automatisierten Fertigungsprozess eingesetzt werden, um Werkstücke von einer Position in eine andere zu befördern. Die neue Technologie kann Taktzeiten im Produktionsablauf verkürzen – das wird auf großes Interesse bei vielen Unternehmen stoßen. In der Fachöffentlichkeit wird die neuartige Regelungstechnik mit hoher Aufmerksamkeit registriert, dadurch ist zu erwarten, dass der Einsatzgrad in der Industrie steigen wird.
Der Demonstrator ermöglicht den Betrieb dieses Linearantriebs mit herkömmlichen Regelungsverfahren wie der ‚Feldorientierten Regelung‘ (FOC) oder der ‚Modellprädiktiven Regelung‘ (MPC). Der Betrieb mit MPC eröffnet die Möglichkeit, die Regeldynamik zu erhöhen. Die selbständige Bedienung des Demonstrators ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern die technischen Möglichkeiten anschaulich zu erfahren.


Sicherheit an Bahnhöfen und in Zügen verbessern - Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Spätestens die Bombenanschläge von Madrid (2004) und London (2005) haben gezeigt: Bahnhöfe und Züge sind potenziell Ziele für Anschläge mit Sprengstoffen oder radioaktiven Substanzen. Diese kritische Verkehrsinfrastruktur muss daher besser geschützt, konkrete Maßnahmen zum Schutz des Zugverkehrs entwickelt werden. Solche präventiven Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des deutsch-französischen Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnverkehrs (ICE, TGV) vor terroristischen Angriffen sind in dem kürzlich abgeschlossenen Projekt RE(H)STRAIN der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (HS-BRS) entwickelt und erprobt worden. Das Institut für Sicherheitsforschung (ISF) der Hochschule präsentiert auf der Messe eine Sicherheitsschleuse, mit der Personen und Gepäck im Zugangsbereich von Bahnhöfen oder Zügen berührungslos auf bestimmte Explosivstoffe oder radioaktive Substanzen kontrolliert werden können. Das Besondere: Das System biete eine effiziente und störungsfreie Passagierkontrolle, da keine Stopps und gesonderten weiteren Untersuchungsschritte notwendig sind. RE(H)STRAIN ist ein deutsch-französisches Verbundprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die französische L'Agence nationale de la recherche (ANR). Mehr Informationen auf der Webseite: www.h-brs.de/rehstrain


Steuerung der Fertigung durch Cloud-basierte Systeme - Technische Hochschule Mittelhessen

Letzter Check vor Hannover: Die Professoren Torsten Groß (links) und Diethelm Bienhaus prüfen im Gießener Labor die Funktionfähigkeit ihrer Demonstrationsanlage. (Foto: TH Mittelhessen/Armin Eikenberg)

Mit einem Exponat, das die „durchgängige Vernetzung am Beispiel der Platinenendbestückung“ durch einen Roboter zeigt, war die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) auf der diesjährigen Hannover-Messe vertreten. Verantwortlich für das Projekt sind Dr. Torsten Groß, Professor für Maschinenelemente und Konstruktionssystematik am Fachbereich Maschinenbau und Energietechnik, und der Ingenieur-Informatiker Prof. Dr. Diethelm Bienhaus vom Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung.

Die gezeigte Anlage ist ein Demonstrationsbeispiel für die Steuerung der Fertigung durch Cloud-basierte Systeme, die bei der Digitalisierung der Produktion (Industrie 4.0) laut Bienhaus zukünftig eine wichtige Rolle spielen wird. Die Nutzung der Cloud, also einer IT-Infrastruktur außerhalb des Unternehmens, birgt allerdings auch Risiken. Der Datenschutz muss gewährleistet und die Verbindung gegen Ausfälle gesichert sein.

Der Vorteil der Cloudnutzung liegt darin, dass der gesamte Wertschöpfungsprozess von der Bestellung bis zur Auslieferung automatisierbar ist. Der Kunde ist ständig über den Produktionsfortschritt informiert. Fachleute können Produktionsanlagen theoretisch von jedem Ort der Welt aus überwachen und die Wartung unterstützen. So kann der deutsche Mittelständler frühzeitig Ersatz auf die Reise nach Asien schicken, wenn absehbar ist, dass ein Bauteil demnächst defekt wird.

 


Digitalisierungskompetenz für kleine und mittelständische Unternehmen - an der Technischen Hochschule Brandenburg entsteht ein Zentrum für die Digitalisierung des Handwerks

Brandenburg an der Havel, 19.03.2018            Computer und Internet verändern die Arbeitswelt. Aber gerade Handwerksunternehmen haben oft Schwierigkeiten, die Möglichkeiten der Digitalisierung für sich zu nutzen. Deshalb baut die Technische Hochschule Brandenburg (THB) ein Zentrum für die Digitalisierung im Handwerk auf.

Einen entsprechenden Förderbescheid in Höhe von zwei Millionen Euro überreichte der brandenburgische Wirtschaftsminister Albrecht Gerber an Prof. Dr. Jochen Scheeg, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft an der THB. Im Projekt arbeitet die THB eng mit den brandenburgischen Handwerkskammern, Verbänden und der Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg (WFBB) zusammen.

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Hochschule Offenburg gründet Graduate Academy

Prorektor Prof. Dr. Andreas Christ stellte die "Graduate Academy" beim Doktorandenkolloquium am 25. Januar vor. (Foto: Sandra Lutz-Vogt)

Offenburg, 6. Februar 2018            Die neu gegründete „Graduate Academy“ an der Hochschule Offenburg will den wissenschaftlichen Austausch und die Vernetzung von Doktorandinnen und Doktoranden erleichtern sowie die Rahmenbedingungen für Promotionen an der Hochschule weiter verbessern.

Die Hochschule Offenburg hat als neue Institution die „Graduate Academy“ gegründet. Ihre Mitglieder sind die Doktorandinnen und Doktoranden, die an der Hochschule Offenburg in stark zunehmender Zahl forschen und eine Promotion anstreben. Prorektor Andreas Christ betonte, dass mit dieser institutionellen Verankerung die Doktorandinnen und Doktoranden als eine bedeutende Interessensgruppe an der Hochschule sichtbar werden: „Mit der Graduate Academy hat die Hochschule nun eine Dachorganisation, die der Bedeutung von wissenschaftlicher Forschung und Promotionsarbeiten an der Hochschule gerecht wird.“ Zugleich werden Kontakte und Kooperationen mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen vereinfacht.

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Litauens Wirtschaftsminister Virginijus Sinkevičius interessiert sich für die praxisorientierte akademische Ausbildung an der TH Mittelhessen

Litauens Wirtschaftsminister Virginijus Sinkevičius testete auch den Rennwagen von THM Motorsport. Rechts daneben der Parlamentsabgeordnete Žygimantas Pavilionis, hinten (von links) THM-Präsident Prof. Matthias Willems, Botschafter Darius Jonas Semaška, Gabriele Gylyte-Hein, Vorsitzende des Litauisch-Deutschen Forums in Vilnius, und Prof. Oliver Hein. (Foto Armin Eikenberg/TH Mittelhessen)

Gießen, 19. Februar 2018         Der litauische Wirtschaftsminister Virginijus Sinkevičius hat die TH Mittelhessen besucht. Begleitet wurde er vom Botschafter in, Darius Jonas Semaška, dem Parlamentsabgeordneten Žygimantas Pavilionis und Gabriele Gylyte-Hein, Vorsitzende des Litauisch-Deutschen Forums in Vilnius. Der Mangel an hochqualifizierten technischen Fachkräften bei einer wachsenden Wirtschaft sei ein großes Problem seines Landes, so der Minister. Er interessiere sich deshalb besonders für die praxisorientierte akademische Ausbildung an den deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW).

THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems, der die Gäste gemeinsam mit Prof. Dr. Oliver Hein empfing, stellte die deutsche Hochschullandschaft vor. Er betonte vor allem die enge Zusammenarbeit der HAW mit der regionalen Wirtschaft. Dies gelte für Forschung und Transfer ebenso wie für die Lehre. Studien- und Abschlussarbeiten in Unternehmen seien die Regel. Zur Praxisnähe des Studiums trage auch bei, dass Professoren an HAW eine mehrjährige Berufserfahrung in der Privatwirtschaft nachweisen müssten.

In Litauen sei das Studium durchgängig sehr theoretisch ausgerichtet, berichtete Sinkevičius. Auch fehle qualifiziertes Lehrpersonal in den technischen Studiengängen. Das deutsche HAW-Modell biete viele Anregungen für eine praxisnähere Hochschulausbildung auch in seinem Land. Großes Interesse zeigte der Wirtschaftsminister ebenfalls am dualen Studienangebot, bei dem die THM mit Firmen aus der Region kooperiert.

Laborbesuche rundeten das Programm ab. Am Fachbereich Bauwesen begutachteten die Gäste unter anderem eine Universalprüfmaschine, die in der Forschung und in studentischen Projekten eingesetzt wird.

Das Team von THM Motorsport Racing, das zurzeit am Rennwagen für die kommende Saison arbeitet, erläuterte der litauischen Delegation sein Projekt. Dabei arbeiten Studentinnen und Studenten verschiedener Fachrichtungen zusammen und entwickeln gemeinsam ein Fahrzeug, mit dem sie an internationalen Wettbewerben teilnehmen.

Die TH Mittelhessen kooperiert seit 2011 in den Ingenieurwissenschaften und der Wirtschaftsinformatik mit der Vilnius Gediminas Technical University. Auch Prof. Hein hat dort schon Gastvorlesungen gehalten.


 

 

Finalist(inn)en nominiert für Hochschulmanager(in) des Jahres 2017

Prof. Dr. Anne Lequy (Foto H. Krieg, Copyright Hochschule Magedeburg-Stendal)
Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg (Foto: Ivo Mayr, Copyright Hochschule Niederrrhein)

Berlin, 3. November 2017              Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und die Wochenzeitung DIE ZEIT vergeben auch in diesem Jahr die Auszeichnung „Hochschulmanager(in) des Jahres“. Aufbauend auf den Ergebnissen einer datengestützen Vorauswahl und Befragungsergebnissen der Hochschulleitungen sind jetzt von einer Jury anerkannter Expert(inn)en sechs Finalist(inn)en nominiert worden, die alle mit außergewöhnlicher Führungsleistung die Entwicklung ihrer Hochschule geprägt und innovative Veränderungsprozesse initiiert haben.

Zum Kreis der Finalist(inn)en gehören Prof. Dr. Anne Lequy, Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal, einer Mitgliedshochschule der Hochschulallianz, sowie Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein und Vorstandsvorsitzender der Hochschulallianz, denen wir sehr herzlich zu Ihrer Nominierung gratulieren.

Die sechs Finalist(inn)en für für die Auszeichnung „Hochschulmanager(in) des Jahres 2017“ sind:
Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident Stiftung Universität Hildesheim
Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda
Prof. Dr. Anne Lequy, Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal
Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt
Prof. Dr. Ulrich Rüdiger, Rektor der Universität Konstanz
Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein

Am 16. November 2017 wird im Rahmen der ZEIT-Konferenz „Hochschule & Bildung“ in Berlin aus diesem Kreis der Hochschulmanager oder die Hochschulmanagerin des Jahres 2017 geehrt.


 

 

Thomas Sattelberger auf dem Entrepreunership Summit in Berlin

Der Beiratsvorsitzende der Hochschulallianz, MdB Dr. h.c. Thomas Sattelberger, war heute Keynote-Speaker auf dem Entrepreneurship Summit an der Freien Universität Berlin. Der Entrepreneurship Summit steht in der Tradition der jährlich stattfindenden Veranstaltungen der Stiftung Entrepreneurship zum Thema „Entrepreneurship“, die seit Bestehen der Stiftung 2001 eine wachsende Teilnehmerzahl verzeichnen kann. In den vergangenen Jahr kamen über 1.500 Gründungsinteressierte zum Entrepreneurship Summit.

 

Im voll besetzten Audimax redet Thomas Sattelberger engagiert zum Thema " Ausbruch aus der deutschen Innovationsstarre - Können Elefanten das Tanzen lernen?".

(Fotos: Andreas Moegelin)


 

 

Beiersdorf-Vorstand Zhengrong Liu besucht den Stand der Hochschulallianz

Hans-Hennig von Grünberg und Zhengrong Liu (Foto Andreas Moegelin)

Hochschulallianz für den Mittelstand informiert auf der GAIN Konferenz über Karrierewege zur HAW-Professur

v.l.n.r: Prof. Dr. Burkhard von Velsen-Zerweck, Prof. Dr. Margit Geißler, Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld, Claudia Heinrichs, Prof. Dr. Peter Rudolph, Prof. Dr. Iris Groß, Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Antje Völker, Prof. Dr. Michael Braun, Dr. Antje Hambitzer (Foto: Andreas Moegelin)

SAn Francisco, 25.08.2017       Die Konferenz des German Academic International Network (GAIN) ist die größte akademische Karrieremesse für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler außerhalb Europas. Die diesjährige GAIN Konferenz findet vom 25.-27. August in San Francisco statt. Die Tagung besteht aus Paneldiskussionen, Workshops und Vorträgen zur internationalen Wissenschaftslandschaft und Karrieremöglichkeiten in Deutschland. Auch die Hochschulallianz für den Mittelstand ist - wie im Vorjahr – wieder mit einer Delegation auf der Konferenz sowie einem Stand auf der gleichzeitig stattfindenden Stellenbörse vertreten sein.

Am Stand der Hochschulallianz können sich interessierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über konkrete Karrierechancen an den Mitgliedshochschulen informieren. Insgesamt sind dort aktuell 79 offene Professorenstellen im Angebot. Leider ist vielen jungen  Nachwuchskräften bislang nicht bekannt, dass die Hochschulen für angewandte Wissenschaften ausgezeichnete Karrierechancen bieten, aber auch besondere Anforderungen stellen. Die Hochschulallianz will dazu auf der GAIN Konferenz Aufklärungsarbeit leisten. Deshalb ist diesem Thema auch eine Veranstaltung im Rahmen der GAIN Konferenz gewidmet, die die Hochschulallianz gemeinsam mit dem Hochschulverbund UAS7 am ersten Veranstaltungstag  anbietet. Unter anderem werden die Vorstandsmitglieder Prof. Hans-Hennig von Grünberg und Prof. Michael Braun über neue  innovative Karrierewege zur HAW-Professur informieren. Als Gastreferent konnte außerdem der Personalvorstand der Beiersdorf AG, Herr Zhengrong Liu, gewonnen werden, der auch die Keynote für die GAIN Konferenz am folgenden Samstag übernommen hat. An allen drei Tagen der Konferenz  werden die Teilnehmer aus dem Kreis der Hochschulallianz an weiteren Podiumsveranstaltungen und Diskussionsrunden teilnehmen und viele interessante Gespräche mit  Vertreterinnen und Vertretern aus der deutschen Wissenschaftslandschaft, Politik und Industrie führen können.


(Foto: Andreas Moegelin)

4 Hochschulallianzmitglieder für die Förderinitiative „Innovative Hochschule" ausgewählt

Berlin, 04. Juli 2017   Die „innovative Hochschule“ ist das erste Programm des Bundes, das gezielt den Wissens- und Technologietransfer an Hochschulen fördert. Bundesbildungsministerin Wanka hat am 4. Juli die Sieger des Wettbewerbs bekannt gegeben. Insgesamt wurden 48 Hochschulen in 19 Einzel- und 10 Verbundvorhaben zur Förderung ausgewählt. Darunter sind 35 Fachhochschulen, 1 Kunst- und Musikhochschule sowie 12 Universitäten und Pädagogische Hochschulen. Bundesweit hatten sich 168 Hochschulen beworben. Die Hochschulallianzmitglieder Hochschule Niederrhein, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Technische Hochschule Nürnberg und die Hochschule Magdeburg-Stendal sind für die Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Innovative Hochschule“ ausgewählt worden.

„Heute ist ein guter Tag für die Wirtschaftsregion Niederrhein“, sagt Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein. „Die Bundesregierung hat erkannt, wie wichtig die Förderung des niederschwelligen Transfers von einer Hochschule für angewandte Wissenschaften in die regionale Wirtschaft ist. Die Hochschule Niederrhein ist der zentrale Knoten im regionalen Innovationssystem Niederrhein. Es freut uns, dass wir mit unseren Schwerpunkten textile Forschung und Oberflächentechnik überzeugen konnten.“ Zentrale Themen im Förderantrag der Hochschule Niederrhein „Aus der Höhe in die Breite: Von Einzelerfolgen zu einem systematisch angelegten Transfer in die Region“ ist das neue Oberflächenzentrum HIT (Hochschule Niederrhein Institut für Surface Technology) und die  Kooperationsplattform Textiles Innovatorium. Bei dem auf dem Campus Krefeld angesiedelten HIT handelt es sich im Kern um einen Roboter, der die Standards aus der Industrie 4.0 auf  Innovationen in der Oberflächentechnologie überträgt. Er entwickelt neue innovative Farben, Lacke, Kleb- und Werkstoffe sowie ressourceneffiziente Trocknungsmethoden und kann auch von regionalen Unternehmen genutzt werden. Die Hochschule erhält dafür ab Beginn 2018 für fünf Jahre Mittel in Höhe von voraussichtlich 1,27 Millionen Euro pro Jahr.  Insgesamt ergibt das eine Fördersumme von 6,3 Millionen Euro bis Ende 2022. 

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) ist mit ihrem Konzept „Campus to world“ erfolgreich gewesen. Sie wird in den kommenden fünf Jahren eine „Innovation-Mall“ für ihre Forschungs- und Transferaktivitäten aufbauen. Sie hatte dafür rund neun Millionen Euro, verteilt auf die nächsten fünf Jahre, beantragt. „Ich freue mich außerordentlich, dass wir beim Wettbewerb Innovative Hochschule zum Zuge kommen“, kommentierte Prof. Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die Auswahlergebnisse in Berlin. Es zeige, dass sich die langjährige und strategische Förderung des Wissens- und Technologietransfers der H-BRS auszahle. „Wir werden mit der Förderung unsere Zusammenarbeit mit der Wirtschaft intensiv ausbauen und strukturierte Wege zwischen Hochschule und Praxis aufsetzen“. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg will mit dem Konzept „Campus to world“ ihr bestehendes Transfer-Instrumentarium an sich ändernde Ansprüche von Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft anpassen. Zentrales Element ist die „Innovation-Mall“: Sie steht gleichermaßen für einen physischen wie virtuellen Ort des Netzwerkens und Austausches, der den Transfer aus der Hochschule hinaus wie in sie hinein ermöglicht.

Auch der gemeinsame Antrag LEONARDO der Technischen Hochschule Nürnberg mit der Akademie der Bildenden Künste und der Hochschule für Musik Nürnberg konnte sich im Wettbewerb  durchsetzen. Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der TH Nürnberg ist sich sicher: „Wir konnten mit Kreativität und Qualität überzeugen. Es lag viel Arbeit in der Abstimmung des Konzeptes und Erarbeitung der Antragsunterlagen. Neben den Hochschulen waren auch über 15 regionale Partnerinstitutionen eingebunden. Deshalb ist die Begeisterung bei allen Beteiligten riesig, dass die Vision des Zentrums für Kreativität und Innovation wirklich umgesetzt werden kann.“ Die Federführung für das mehrjährige Projekt wird bei der TH Nürnberg liegen. Projektstart ist 2018. Für die Umsetzung des erfolgreichen Antragskonzepts erhalten die Nürnberger Hochschulen nun Fördermittel von 10 Mio. EUR für die fünfjährige Projektlaufzeit.

Die Hochschule Magdeburg-Stendal freut sich gemeinsam mit ihren Verbundpartnern über eine erneute Erfolgsmeldung. Sie beteiligt sich ab 1.1.2018 am Verbundvorhaben TransInno_LSA Transfer- und Innovations-Service im Land Sachsen-Anhalt. Federführend im Verbund, zu dem auch die Hochschule Merseburg gehört, ist die Hochschule Harz. Das Vorhaben läuft bis zum 31.12.2022.

 Die Hochschule Magdeburg-Stendal wird mit insgesamt 5,1 Mio. Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus der Förderlinie Innovative Hochschule gefördert. Die Hochschule Magdeburg-Stendal wird ihre Transferprozesse verstetigen, eine Modellprojekt für klein- und mittelständische Unternehmen aufbauen, an der Erarbeitung einer Strategie für ein gesundes Sachsen-Anhalt mitarbeiten und Bildungseinrichtungen in ländlichen Räumen unterstützen.

 Gemeinsam mit den Verbundpartnern werden künftig Anfragen aus der Praxis besser bearbeitet, die Kommunikation zwischen den Fachhochschulen des Landes verbessert und die Qualität der Aktivitäten im Wissens- und Technologietransfer erhöht. "Mit diesem Projekt können wir unser Engagement für Magdeburg und die Altmark weiterhin erhöhen. Wir übernehmen somit noch mehr Verantwortung für Unternehmen und Einrichtungen, die mit uns kooperieren und noch kooperieren werden“, so Prof. Dr. Anne Lequy, Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal.


 

 

„Hochschulen im digitalen Zeitalter“ Fachtagung im BMBF 3.-4. Juli 2017

Keynote Speech von Dr. Muriel Helbig

 

Dr. Muriel Helbig, Präsidentin der FH Lübeck, die seit dem 15. Mai 2017 zwölftes Mitglied der Hochschulallianz für den Mittelstand ist, hat am 4. Juli auf der Fachtagung "Hochschulen im digitalen Zeitalter" im Bundesministerium für Bildung und Forschung eine bemerkenswerte Keynote Speech zum Thema "Aspekte der Digitalisierung an Hochschulen - Umsetzungsstand und Entwicklungspotenzial" gehalten.

Sie können den Redetext hier nachlesen...


 

 

Die Hochschulen der Hochschulallianz präsentieren sich auf der Hannovermesse 2017

"Sweaty“, humanoider Roboter und Vizeweltmeister im Roboter-Fußball (Foto: Hochschule Offenburg)

Hochschule Offenburg - Ein Blumenstrauß für die Kanzlerin

 

Mit "Sweaty“, ihrem humanoiden Roboter und Vizeweltmeister im Roboter-Fußball, ist die Hochschule Offenburg auf dem Stand Baden-Württemberg International (Halle 2, A18) der Hannover Messe 2017 vertreten. Das Team aus Professoren, Assistenten und Studierenden hat mit dem drahtigen Gesellen für einen erhofften Auftritt trainiert: „Sweaty“ soll Kanzlerin Merkel einen Blumenstrauß überreichen.

„Sweaty“ ist eigentlich ein fußballspielender, humanoider Roboter, mit dem das Team der Hochschule Offenburg erstmals 2014 bei der RoboCup-Weltmeisterschaft in Brasilien angetreten ist und 2016 beim selben Wettbewerb in Leipzig bereits Vizeweltmeister wurde. Doch um den Besuchern des BWI-Stands auf der Hannover Messe 2017 eine weitere Kulturtechnik präsentieren zu können, entwickelte das Offenburger Projektteam die Hände des drahtigen Gesellen weiter und brachte ihm das Fingerspiel „Schere, Stein, Papier“ bei.

„Die Schwierigkeit bei der Weiterentwicklung der Hände liegt im Zusammenspiel zwischen Mechanik, Motoren und Software“, berichtet Ulrich Hochberg, Professor an der Hochschule Offenburg. Beim Spiel „Schere, Stein, Papier“ ist eine Herausforderung die Bilderkennung: „Sweaty“ muss aus verschiedenen Blickwinkeln und in unterschiedlichen Abständen die Zeichen für Schere, Stein, Papier in Echtzeit erkennen. Und die an der Entwicklung beteiligten Wissenschaftler meinen sogar, er wird auch mogeln können: Die Bilderkennung soll schneller werden, als die Bilderkennung des Menschen. „Deep Learning“ nennt sich der komplizierte Prozess, mit dem der Roboter seine Bilderkennung trainiert.

Im Juli 2017 wird „Sweaty“ dann nach Japan fliegen, wo in Nagoya die diesjährige Weltmeisterschaft im RoboCup Soccer stattfindet. Vielleicht gelingt es „Sweaty“, wieder einen Titel gegen die anderen Teams von internationalen Universitäten zu erringen.

Presseanfragen zu Sweaty beantwortet Arwen Möller, Redakteurin Marketing und Kommunikation,Hochschule Offenburg, Telefon 0781/205-362, E-Mail arwen.moeller@hs-offenburg.de


 

 

Wir gratulieren unserer Mitgliedshochschule zum Erfolg im weltweiten Ranking „U-Multirank“ 2017

- beste deutsche Hochschule im Transfer von angewandter Forschung in die Praxis

Nürnberg, 03. April 2017    Mit Bestnoten in den Bereichen „Gemeinsame Publikationen mit der Wirtschaft“, „Regionales Engagement“, „Weiterbildung“ und „Kunstverwandte Ergebnisse“ belegt die Technische Hochschule Nürnberg im sog. „Applied Knowledge Partnership Ranking“ weltweit den 3. Platz. 1.500 Hochschulen und Universitäten hatten an dem globalen Ranking teilgenommen. Das gemeinnützige Zentrum für Hochschulentwicklung (CHE) betont bei der TH Nürnberg den besonders guten Transfer der angewandten Forschung in die Praxis. Auch bei weiteren Kriterien findet sich die TH Nürnberg in den oberen Wertungsgruppen.

Das gemeinnützige Zentrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat am 30.03.2017 auf seiner Homepage die Ranking-Ergebnisse im globalen U-Multirank 2017 veröffentlicht: „Das erste „Readymade“ Ranking zum Thema Applied Knowledge Partnerships zeigt, welchen Hochschulen es besonders gut gelingt, angewandte Forschung in die praktische Umsetzung zu bringen“.

Als beste deutsche Hochschule liegt auf Platz 3 die Technische Hochschule Nürnberg. Ein zweites „Readymade“ Ranking setzt seinen Fokus auf Forschung und Forschungskooperationen (Reserach and Research Linkages). Hier stehen amerikanische Eliteuniversitäten wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Harvard ganz oben. Nach 2016 hat sich die TH Nürnberg (bzw. das Nuremberg Institute of Technology) bei seiner zweiten Teilnahme wieder hervorragend platziert – und zwar als beste deutsche Hochschule im Bereich „Applied Knowledge Partnerships Ranking“ mit Bestnoten (A) in “Art Related Output”, “Co-Publications with Industry”, “Income from continuous Professional Development” und “Regional Engagement / Income from Regional Sources”.

Die sehr guten Ergebnisse in dem globalen Ranking bestätigen die erfolgreiche Strategie der TH Nürnberg, deren Markenzeichen die angewandte Forschung, die praxisbezogene Lehre und der erfolgreiche Transfer sind. Als Innovationsmotor der Metropolregion Nürnberg ist die TH Nürnberg eng vernetzt mit ihren Kooperationspartnern und versteht das regionale Engagement als eine Kernaufgabe. Der Präsident der TH Nürnberg, Prof. Dr. Michael Braun, erläutert das Ergebnis: "Die Auszeichnung als beste deutsche Hochschule im Bereich Transfer von angewandtem Wissen bestätigt, dass wir unsere Mission erfüllt und unsere selbstgesteckten Ziele erreicht haben. Die internationale Anerkennung belegt, wie richtig die Entscheidung des Freistaats Bayern war, die Technische Hochschule Nürnberg in den nächsten Jahren deutlich zu erweitern."

Die vierte Ausgabe von U-Multirank ist die bisher größte seit dem Start in 2014. Die Anzahl der Hochschulen hat sich fast verdoppelt und die Gesamtzahl der Länder ist von 70 auf 99 angestiegen, mit 3.284 teilnehmenden Fakultäten und insgesamt 10.526 Studienfächern. In diesem Jahr hat U-Multirank in den Ländern, in denen es möglich war, öffentlich verfügbare nationale Daten genutzt. So konnten mehr als 44.000 Werte auf Hochschulebene sowie 65.000 Werte auf Fächerebene mit offiziellen Daten ergänzt werden. Dies macht U-Multirank zur weltweit größten Hochschulvergleich-Seite.

Knapp 1.500 Hochschulen aus mehr als 90 Ländern sind im U-Multirank verzeichnet, 100.000 Studierende beteiligten sich bei der Umfrage. Das Ranking ist eine Initiative der Europäischen Kommission und wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt. Es bietet angehenden Studierenden Informationen für die Wahl der Hochschule, ist aber auch ein Spiegel für Hochschulen und politische Entscheidungsträger.

zur U-Multirank 2017

TH Nürnberg in der U-Multirank 2017

Webseite der TH Nürnberg: www.th-nuernberg.de


 

 

Hochschule Hamm-Lippstadt wird 11. Mitglied der Hochschulallianz

 

 

Berlin, 01.01.2017      Durch einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung ist die Hochschule Hamm-Lippstadt zum 1. Januar 2017 als 11. Mitglied in die Allianz aufgenommen worden.

Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg sieht die Hochschulallianz auf einem guten Weg: „Mit der TH Brandenburg, der htw saar, der Hochschule Offenburg im letzten Jahr und nun zum 1.1.2017 der Hochschule Hamm-Lippstadt hat sich die Mitgliederzahl in Jahresfrist von 7 auf 11 erhöht. Unsere Mitglieder haben mit der Hochschulallianz eine starke Stimme, die die gemeinsamen Interessen gegenüber Politik und Gesellschaft vertritt.“


Vorstand der Hochschulallianz für den Mittelstand für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt

v.l.n.r.: Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Prof. Dr. Michael Braun, Prof. Dr. Hartmut Ihne (© Hochschulallianz, Foto: Mathew Schönfelder)

Berlin, 16.11.2016          Auf der Mitgliederversammlung am 7. November in Mainz wurde der Vorstand der Hochschulallianz für den Mittelstand einstimmig wiedergewählt und damit für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Die Mitglieder würdigten mit ihrem Vertrauensvotum insbesondere die erfolgreiche Aufbauarbeit des Vorstandsteams in der Zusammensetzung des Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein, sowie als Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der TH Nürnberg, und Prof. Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg sieht die Hochschulallianz auf einem guten Weg: „Seit Anfang 2015 haben wir uns erfolgreich in der Öffentlichkeit präsentiert und einige Meilensteine erreicht. Dazu gehört die Einrichtung unserer Geschäftsstelle im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin, der viel beachtete Auftritt der Hochschulallianz auf der GAIN Conference in Washington D.C. und die Ausrichtung unserer Transferkonferenz in Zusammenarbeit mit Stifterverband und AiF im September diesen Jahres. Außerdem ist die Hochschulallianz gewachsen. In Jahresfrist hat sich die Mitgliederzahl von 7 auf 11 erhöht. Im Mittelpunkt unserer Arbeit im kommenden Jahr steht das Thema struktureller Reformen bei der Personalgewinnung und -entwicklung für HAW-Professorenstellen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Mit der Hochschulallianz haben die anwendungsorientierten Hochschulen aber endlich eine starke Stimme, die die gemeinsamen Interessen gegenüber Politik und Gesellschaft vertritt.“


 

 

25 Jahre Hochschule Magdeburg-Stendal

Rektorin Lequy begrüßt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und Ministerpräsident Reiner Haseloff im Audimax der Hochschule Magdeburg-Stendal (Foto: Andreas Moegelin)

Am 26. Oktober 2016  feierte unsere Mitgliedshochschule, die Hochschule Magdeburg-Stendal, ihr 25-jähriges Jubiläum gemeinsam mit vielen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern mit einer Festveranstaltung im Audimax auf dem Campus Herrenkrug in Magdeburg. Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Reiner Haseloff,  Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, und Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, haben die Grußworte und die Festrede zum Jubiläum gehalten.

Das Programm der Festveranstaltung wurde musikalisch begleitet durch den Kinder- und Jugendchor der Landeshauptstadt Magdeburg und das Streichquartett des Konservatoriums Georg Philipp Telemann. Moderator der Veranstaltung war MDR-Redakteur Stefan Bernschein, ein Alumnus der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Überregionale Anziehungskraft

Mit rund 6300 Studenten und Studentinnen ist die Hochschule im Norden Sachsen-Anhalts die zweitgrößte Fachhochschule im Bundesland. Etwa 50 Prozent der Studierenden kommen aus anderen Bundesländern oder aus dem Ausland.

Absolventen und Absolventinnen stärken die Region

Mehr als 18.000 Absolventen haben ihr Studium an der Hochschule Magdeburg-Stendal abgeschlossen. Viele davon arbeiten in Unternehmen und Institutionen der Region, einige auch wieder an der Hochschule selbst – zum Beispiel als Professorin oder als wissenschaftliche Mitarbeiter.

Beschäftigungsmotor

Die Hochschule Magdeburg-Stendal hat heute 444 Beschäftigte. Davon werden 129 nicht aus dem Grundhaushalt sondern u.a. aus Drittmitteln bezahlt. Ende 1992 hatte die Fachhochschule Magdeburg gerade einmal 44 Beschäftigte.

Historisches

Im September 1991 startete der Lehrbetrieb an der Fachhochschule Magdeburg i.G. Zwar gab es noch keinen eigenen Campus, dafür aber rund 500 Studierende. Heute lernen und forschen rund 6.300 Studierende an drei Fachbereichen in Magdeburg und zwei Fachbereichen in Stendal – auf zwei modernen und grünen Campus.

Die Hochschule Magdeburg-Stendal hat in ihren Archiven gestöbert und nimmt Sie gerne durch 25 Jahre Hochschulgeschichte auf eine kleine Zeitreise.


 

Hochkarätig besetzte Konferenz "Hochschule plus Mittelstand - eine Innovationsallianz für den Mittelstand" am 28.09.2016 in Berlin

(Foto: Matthew Schoenfelder / © 2016 HAfM)
auf dem Podium v.l.n.r.: Prof. Dr. Peter Ritzenhoff, Thomas Wolff, Prof. Dr. Hartmut Ihne, Dr. Volker Meyer-Guckel, Dr. Thomas Kathöfer (Foto: Christian Sonntag / © 2016 HAfM)

Berlin 28. September 2016.       Experten aus dem Bundes-ministerium für Bildung und Forschung, Hochschulen, Wissenschaftsorganisationen und Unternehmen diskutierten auf der Fachkonferenz der Hochschulallianz für den Mittelstand in Berlin Strategien und Ziele im Wissens- und Technologietransfer in der Kooperation von Hochschulen und mittelständischer Wirtschaft.  Rund 120 Teilnehmer kamen dazu auf Einladung der Hochschulallianz für den Mittelstand (HAfM), des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft sowie der Arbeitsgemeinschaft Industrieller Forschungs-gemeinschaften (AiF) im Haus der Bundespressekonferenz zusammen.

Keynote-Referent Matthias Graf von Kielmansegg, Ministerialdirektor im Bundesforschungsministerium, betonte in seinem Beitrag zum Auftakt der Konferenz, dass das gerade von seinem Haus aufgestellte Programm "Innovative Hochschule", für das 550 Millionen Euro über zehn Jahre zur Verfügung stehen, speziell den Aspekt von Kooperationsvereinbarungen zwischen Hochschulen und der Gesellschaft, Politik und der Wirtschaft in den Regionen im Fokus hat.

Dr. Volker Meyer-Guckel vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft, präsentierte anschließend sehr interessante Ergebnisse einer noch nicht veröffentlichten Studie seines Hauses zum Thema Transfer-Strategien deutscher Hochschulen und Dr. Thomas Kathöfer von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen, einem Industrieverein, der sich für mehr Forschung im Mittelstand einsetzt, stellte die Möglichkeiten und Chancen für Kooperationen im Netzwerk der AiF vor.

Weitere Referenten waren Thomas Wolff, geschäftsführender Gesellschafter der wolfcraft GmbH, der über Technologietransfer aus der Sicht eines Mittelständlers berichtete, Thomas Sattelberger, ehemaliger Vorstand der Telekom, der über Hochschulen als Talentnukleus referierte sowie Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Rektor der HHL Leipzig Graduate School of Management, mit einem Beitrag zum Thema "Neue Herausforderungen für den Wissens- und Technologietransfer im Wissenschaftszeitalter".

Prof. Dr. Anne Lequy, Rektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal führte die Konferenzteilnehmer vor der Mittagspause noch in die Best Practice Transfer-Projekte der gleichzeitig stattfindenden Poster-Session ein, während HAfM-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg, mit seinem Beitrag über den Mehrwert von Kooperationen zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft und einem Plädoyer für mehr staatliche Förderung anwendungsnaher Forschung am Nachmittag die Runde der Referate abschloss. In der abschließenden Podiumsdiskussion, moderiert von HAfM-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, wurde das Konferenzthema noch einmal von allen Seiten beleuchtet.

Der HAfM-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg war mit dem Verlauf und den Ergebnissen der eintägigen Fachkonferenz sehr zufrieden: „Das war eine rundherum gelungene Veranstaltung mit spannenden Referaten und vielen interessanten neuen Einblicken, wie Wissen und Innovation aus der Hochschule in den Mittelstand kommen kann. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften wollen den Transferbereich gezielt mitgestalten und sich damit profilieren. Wir wollen das Potenzial für Forschung und Entwicklung durch Kooperationen mit mittelständischen Unternehmen noch viel intensiver nutzen. Und wir fordern deshalb, dass die Politik die Leistungen der Hochschulen als regionale Innovationstreiber anerkennt und zukünftig stärker fördert und unterstützt.“


Hochschulallianz für den Mittelstand bei der GAIN Conference in Washington D.C.

v.l.n.r.: Prof Jürgen Bode, Prof. Iris Groß (Bonn-Rhein-Sieg), Prof Michael Braun (Nürnberg), Antje Völker (Magdeburg-Stendal), Dr. Antje Hambitzer (Niederrhein), Thomas Sattelberger (Beiratsvorsitzender), Prof. Alexander Prange, Prof. Hans-Hennig von Grünberg (Niederrhein) (Foto: Andreas Moegelin)

Vom 9. bis 11. September 2016 findet in Washington D.C. die Jahrestagung des german academic international network (GAIN) statt. Die Hochschulallianz für den Mittelstand ist mit einer Delegation auf der Konferenz sowie einem Stand auf der gleichzeitig stattfindenden Stellenbörse vertreten.

Wissenschaftler/innen aus Deutschland, die zur Zeit in den USA und Kanada tätig sind, haben ein Wochenende lang Gelegenheit, sich zu treffen und zu vernetzen. Auf der Stellenbörse können sie sich konkret über Förder- und Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland informieren. Die Tagung ist zugleich eine Plattform, um sich mit zahlreichen Vertreter/innen der deutschen Wissenschaftslandschaft, aus Forschung, Politik und Industrie auszutauschen und Entwicklungen am Wissenschaftsstandort mitzugestalten.

Die dreitägige Veranstaltung, zu der über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden, beschäftigt sich in verschiedenen Formaten mit den Karrierewegen und den Zukunftsperspektiven für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland und Europa. Unter anderem werden die Vorstandsmitglieder Prof. von Grünberg und Prof. Braun auf einem Workshop über Karrierewege an Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften informieren und der HAfM-Beiratsvorsitzende, Thomas Sattelberger, diskutiert mit den Präsidenten der Alexander von Humboldt-Stiftung sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes über das Thema „Exzellenzförderung in Deutschland: Chancen für den Nachwuchs?“.


 

 

Technologietransfer zum Anfassen

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besucht zum Auftakt der Hannovermesse am 25. April den Stand der Wissenschaftsregion Bonn und lässt sich die Projekte der Hochschulen Bonn-Rhein-Sieg und Koblenz vorstellen. (Foto: Andreas Moegelin)

Hannover, 25. April 2016     Mehrere Mitgliedshochschulen der Hochschulallianz für den Mittelstand präsentieren sich und ihre Produkte, Ideen und angewandte Forschung in diesem Jahr auf der Hannovermesse.

Wir stellen die Projekte vor:

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) präsentiert auf der Hannover Messe Forschungsergebnisse in der Kunststoffverarbeitung und Robotik. Das Forschungsprojekt ReBauVES zielt auf eine verbesserte Material- und Ressourceneffizienz für blasgeformte Verpackungsartikel, sprich: dieselbe Qualität trotz weniger Material, denn im Consumer-Bereich der Verpackungsindustrie gilt es neben den Herstellungskosten auch das Aufkommen an Verpackungsmüll zu minimieren. Erreicht werden soll dies durch die Weiterentwicklung von theoretischen Simulationsansätzen wie der FEM-Strukturanalyse sowie der Korrelation dieser Werte mit belastbaren und anwendungsnahen Materialprüfungen. Im Verbundprojekt AICISS wird eine neuartige, auf Kraftregelung basierte Steuerung für den KUKA youBot-Roboter entwickelt, die den sicheren Dauerbetrieb des Roboters auch in Umgebungen mit sehr vielen Menschen erlaubt. Zudem soll der Roboter in der Lage sein, aufgabenabhängig seinen Krafteinsatz zu steuern. Die deutsch-belgische Kooperation mit den Unternehmen Locomotec GmbH (D) und Intermodalics BVBA (B) sowie der Katholieke Universiteit Leuven zielt auf die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die mobile Manipulation von Servicerobotern. Das Projekt will Forschungsergebnisse aus dem europäischen Verbundprojekt BRICS (Best Practice in Robotics) als eigenständige Technologie kommerziell nutzbar machen. Sie finden die Hoch-schule Bonn-Rhein-Sieg ebenfalls auf dem Stand der Wissenschaftsregion Bonn in der Halle Research & Technology (Halle 2), Stand B 45. Weitere Informationen unter www.hs-brs.de.

 

Die Technische Hochschule Brandenburg (THB) zeigt erste Bausteine für digitale Halbleiterchips mit ultraschneller Verarbeitung. Diese ultraschnellen Chips können digitale Daten mit Taktfrequenzen bis zu 35 GHz verarbeiten. Mittelständische Projektpartner bei der Entwicklung dieser innovativen Technologie sind die IHP GmbH, die PicoQuant GmbH und die Silicon Radar, allesamt aus der Region Brandenburg/Berlin, sowie die Humboldt Universität zu Berlin. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Sie finden die Technische Hochschule Brandenburg auf der Hannovermesse vom 25. – 29. April in Halle 2, Stand B33. Weitere Informationen unter www.th-brandenburg.de.

 

Bild links: Die TH Brandenburg auf dem Gemeinschaftsstand der Capital Region Berlin-Brandenburg. (Foto: Andreas Moegelin)

Stand der Hochschule Magdeburg-Stendal. (Foto: Andreas Moegelin)

 

Die Hochschule Magdeburg-Stendal ist mit zwei Projekten (Intelligente Werkstoffe und Ocean Plastic) auf der Hannover-Messe vertreten. Wissenschaftler und Ingenieure der Hochschule Magdeburg-Stendal geben hier Einblick in aktuelle Arbeiten mit Materialien, deren Eigenschaften sich durch äußere Einflüsse verändern lassen, sogenannte intelligente Werkstoffe. Eine Anwendung ist die diabetesadaptierte Fußbettung (EU-Projekt DiaBSmart). Im Zuge einer ganzheitlichen Betrachtung stehen darüber hinaus Fragen der Ressourcenverfügbarkeit, Nachhaltigkeit und das Zusammenspiel von Material und Design im Mittelpunkt unseres Interesses. Ocean Plastic – ist die Vision, Meere vom Plastikmüll zu befreien. Aus recyceltem Plastik, nachwachsenden Hölzern und weiteren spannenden Materialien werden am Institut für Industrial Design außergewöhnliche, farbenfrohe handmade Produkte kreiert! Daraus entsteht „ways“, ein nachhaltiges Newcomer Label. Sie finden die Hochschule Magdeburg auf dem Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“, Halle 2 Stand A38. Weitere Informationen unter www.hs-magdeburg.de.

 

Die Hochschule Koblenz stellt das Konzept einer luftgestützten Hyperspektralkamera (AMLS) vor, deren charakteristisches Farbspektrum Rückschlüsse auf den physiologischen Zustand von Pflanzen oder die stoffliche Zusammensetzung von Materialien erlaubt. Ein wichtiger Einsatzbereich von Hyperspektralkameras liegt in der Fernerkundung von Vegetation. Durch den Einsatz an Bord von Ultraleicht-Fluggeräten können große Flächen aus der Luft sehr effektiv und kostengünstig erfasst werden. Im November letzten Jahres wurde beispielsweise eine Messkampagne in Kambodscha durchgeführt. Dabei wurde mit Hilfe der Hyperspektralkamera untersucht, ob Pflanzen Hinweise auf im Boden befindliche Sprengstoffe geben können. Das AMLS ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule Koblenz und dem Fraunhofer Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) in Bonn-Wachtberg.

Sie finden die Hochschule Koblenz auf dem Gemeinschaftsstand der Wissenschaftsregion Bonn in Halle 2, Stand B45. Weitere Informationen unter www.hs-koblenz.de.

 

Bild links: Prof. Dr. Barbara Hahn, Dekanin im Fachbereich Mathematik und Technik der Hochschule Koblenz und Prof. Dr. Uwe Jaeckel stellen das AMLS-Projekt in Hannover vor. (Foto: Andreas Moegelin)


Kommunikationsverantwortliche der HAfM-Mitgliedshochschulen tagen an der Hochschule Bremerhaven

2. Pressesprechertreffen in Bremerhaven v.l.n.r: Dr. Armin Eikenberg, Katja Jung, Michael Flacke, Christiane Gandner, Dr. Christian Sonntag, Cornelia Driesen, Andreas Moegelin (Foto: HAfM)
(Foto: Andreas Moegelin)

Bremerhaven, 11. April 2016             

Zu Ihrem jährlichen Pressesprechertreffen kamen die Kommunikationsverantwortlichen der Mitgliedshochschulen der Hochschulallianz auf Einladung der Hochschule Bremerhaven fast vollzählig auf dem Campus der Hochschule zusammen.

Das eintägige Arbeitstreffen widmete sich ganz dem Thema "Facebook, Twitter, Youtube & Co - Entwicklung einer Social Media-Strategie für die Hochschulallianz". In einer intensiven Diskussion und Arbeitsatmosphäre wurden die Grundzüge für eine eigenständige digitale Strategie der Hochschulallianz gemeinsam erarbeitet.

Dennoch blieb in der mittäglichen Pause auch noch Zeit für einen Besuch in der "Großen Maschinenhalle" der Hochschule Bremerhaven. Prof. Roland Behrens, der Vorsitzende der Studienkommission Anlagenbetriebstechnik / Schiffsbetriebstechnik an der HS Bremerhaven, führte uns durch die Halle und erklärte die beeindruckende Technik eines Schiffsdiesels. Ein besonderes Erlebnis, für das wir Prof. Behrens sehr herzlich danken.

Dank geht auch an unsere Bremerhavener Kollegin Cornelia Driesen, die als Gastgeberin das Treffen hervorragend organisiert hat.


 

 

Gratulation an TH Nürnberg - weltweit Spitze!

(Foto: Andreas Moegelin)

Berlin, 5. April 2016         Im aktuellen internationalen Hochschulranking U-Multirank 2016, erreicht die Technische Hochschule Nürnberg einen beeindruckenden 2. Platz (von 1.300 bewerteten Hochschulen und Universitäten) bei der Zahl von gemeinsamen Publikationen mit industriellen Partnern, dem Schlüsselindikator für die Dimension Wissenstransfer.

Wir gatulieren unserer Mitgliedshochschule zu diesem tollen Erfolg. Insgesamt belegen in dieser Kategorie sogar drei deutsche HAWs weltweit die ersten drei Plätze: Reutlingen, Nürnberg und München. Ein eindrucksvoller Beweis, dass die deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften weltweit Spitze sind. Die Ergebnisse machen auch deutlich, dass Hochschulen sehr unterschiedliche Stärken haben. Exzellenz zeigt sich in vielen Dimensionen, nicht nur in Forschung, sondern auch in Studium und Lehre, Wissenstransfer, Internationalisierung und regionalem Engagement.


Im politischen Zentrum - Hochschulallianz eröffnet Geschäftsstelle in Berlin

Haus der Bundespressekonferenz (Foto: Andreas Moegelin)

Berlin, 31. März 2016     Die Hochschulallianz für den Mittelstand ist künftig mit einer eigenen Geschäftsstelle in Berlin präsent. Das Büro im Haus der Bundespressekonferenz ist eröffnet.

Hans-Hennig von Grünberg, Vorsitzender der Hochschulallianz, ist stolz auf das Büro in Berlin. „Ich hätte nicht geglaubt, dass wir bereits nur ein Jahr nach unserer Gründung unsere Repräsentanz im politischen Zentrum Berlins eröffnen können“. Für von Grünberg ist dies allerdings auch ein folgerichtiger Schritt: „Wir wollen Politik mitgestalten und die gemeinsamen Interessen von anwendungs-orientierten Hochschulen vertreten. Deshalb ist für uns die Nähe zu Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sehr wichtig. Unsere Geschäftsstelle im Haus der Bundespressekonferenz, in unmittelbarer Nähe des Bundesbildungsministeriums und des Bundestages, bietet uns jetzt einen optimalen Ort für Kontakte und Gespräche.“


Regional gut vernetzte Hochschulen besonders erfolgreich bei der Einwerbung privater Mittel für Deutschlandstipendien

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und Professor Hartmut Ihne, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (Foto: Andreas Moegelin)

Berlin 09.03.16     Bundesbildungsministerin Johanna Wanka stellte heute den vom Bundeskabinett verabschiedeten Bericht zur Evaluation des Deutschlandstipendiums in Berlin vor. Als Vertreter der Hochschulen mit dabei, Prof. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Vorstandsmitglied der Hochschulallianz für den Mittelstand.

"Das Deutschlandstipendium ermöglicht Bildungschancen für junge Talente unabhängig von der sozialen Herkunft", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. "Bei der Vergabe der Stipendien berücksichtigen die Hochschulen nicht nur Noten im Studium, sondern auch soziales Engagement und die Überwindung von biografischen Hürden im Lebenslauf." So geht aus dem Bericht zum Deutschlandstipendium hervor, dass überdurchschnittlich viele Studentinnen und Studenten mit Migrationshintergrund gefördert werden. Für Professor Hartmut Ihne ist das Deutschlandstipendium auch für die Hochschulen ein wertvolles Programm: "Es hilft den Hochschulen, mit Unternehmen und anderen Akteuren der Zivilgesellschaft in der Region noch intensiver ins Gespräch zu kommen."

Seit 2011 unterstützt das Deutschlandstipendium Studierende, die begabt und leistungsstark sind und gesellschaftliches Engagement zeigen, einkommensunabhängig mit 300 Euro im Monat. Dafür tragen private Förderer 150 Euro pro Stipendium im Monat bei, der Bund finanziert die andere Hälfte. Die privaten Mittel werden von den Hochschulen eingeworben.  Der vom Bundeskabinett verabschiedete Bericht zeigt, dass  die regional stark vernetzten Hochschulen dabei besonders erfolgreich sind, Universitäten tun sich dagegen noch schwer. Schon mehr als 22.500 Studierende (2014) werden mit einem Deutschlandstipendium gefördert.


 

 

Foto: Technische Hochschule Brandenburg (THB)

Good bye FHB, welcome THB

Aus Fachhochschule Brandenburg wird Technische Hochschule Brandenburg


Seit dem 1. März 2016 ist die Fachhochschule Brandenburg die Technische Hochschule Brandenburg (THB). Die englische Bezeichnung „Brandenburg University of Applied Sciences“ bleibt.

Das Wissenschaftsministerium hatte die Umbenennung Ende Juli 2015 genehmigt. Die Technische Hochschule Brandenburg nutzt damit die Möglichkeit im neuen Hochschulgesetz, das Wort Fachhochschule aus dem Namen zu streichen.

Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui: „Technische Hochschule passt einfach besser zu uns. Mit diesem neuen Namen wird unser Profil noch klarer: Wir bieten in den drei Fachbereichen Informatik und Medien, Technik sowie Wirtschaft ein praxisnahes Studium für das industrielle Umfeld.“  

Die 1992 gegründete Hochschule bietet in den drei Fachbereichen derzeit  19 Studiengänge – 10 Bachelor- und 9 Master-Studiengänge.


 

 

1. Treffen der Transferbeauftragten der Mitgliedshochschulen der Hochschulallianz

Bild oben: v.l.n.r. Peter Rauschenbach, Georg Maringer, Markus Menkhaus, Dr. Antje Hambitzer, Roland Wünsch, Beatrice Manske, Dr. Joachim Henke, Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Dr. Anke Hülster, Prof. Dr. Jürgen Griebsch, Sandra Knakrügge, Norbert Lutz, Diana Rosenthal, Andrea Finken (Foto: Andreas Moegelin)

Bild links: Diana Rosenthal und Norbert Lutz (Fachhochschule Brandenburg) (Foto: Andreas Moegelin)

 

Auf Einladung des Vorsitzenden der Hochschulallianz und Präsidenten der Hochschule Niederrhein, Prof. Hans-Hennig von Grünberg, kamen am 20. Januar 2016 die Transferbeauftragten der Mitgliedshoch-schulen der Allianz zu einem ersten Treffen in Krefeld zusammen.

Im Vordergrund stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen. Die dreizehn Teilnehmer aus den neun Mitgliedshochschulen stellten sich und ihre Hochschulen vor und formulierten die Erwartungen, die die einzelnen Mitglieder an das Netzwerk haben. Zum Abschluss der eintägigen Veranstaltung wurde besprochen, welche Möglichkeiten und Chancen sich für gemeinsame Projekte bieten und mit welchen Themen es weiter gehen soll. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das Treffen ein guter Auftakt für die Zusammenarbeit im Netzwerk der Hochschulallianz war. Künftig soll es deshalb regelmäßige Runden der Transferbeauftragten geben.


 

 

ZEIT – Konferenz Hochschule und Bildung am 25. November im Allianz-Forum in Berlin

Hochschulallianz für den Mittelstand gut vertreten

v.l.n.r. Prof. Lehnert. Prof. Winterberg, Prof. Lequy, Prof. Schneidewind, Moderator Anant Agarwala, ZEIT-Redakteur (Foto: Andreas Moegelin)

 

Prof. Anne Lequy, Rektorin unserer Mitgliedshochschule Magdeburg-Stendal, war als Referentin und Podiumsdiskussionsteilnehmerin zum Thema Third Mission auf der 7.  ZEIT – Konferenz  „Hochschule und Bildung“ am 25. November in Berlin geladen. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Universität Lübeck,  Prof. Lehnert, Prof. Winterberg von der SRH Hochschule Heidelberg und Prof. Schneidewind vom Wuppertal  Institut diskutierte sie über Engagement und Selbstverständnis von Hochschulen. In ihrem Referat hob sie nicht zuletzt auch die Bedeutung des Netzwerks von Wissenschaft und Wirtschaft als profilbildendes Element für Hochschulen für angewandte Wissenschaften besonders hervor.

Ebenfalls zur Konferenz eingeladen und anwesend, allerdings als einer von sechs Nominierten in der Endauswahl zur Preisverleihung des „Hochschulmanager des Jahres“ durch die ZEIT und das CHE, war HAfM-Vorstandsmitglied Prof. Michael Braun von unserer Mitgliedshochschule TH Nürnberg. Der „Kelch“ ging zwar an ihm vorüber, aber die Konferenz bot Gelegenheit für gute Gespräche und Kontakte.

Prof. Anne Lequy (Foto: Andreas Moegelin)


 

Parlamentarisches Frühstück im Bundestag - Hochschulallianz stellt "Professional Tenure Track"-Modell vor

Rund ein Dutzend Abgeordnete der CDU/CSU- sowie SPD-Fraktion folgten am Donnerstag, den 12. November, zu früher Morgenstunde der Einladung der Hochschulallianz für den Mittelstand zum Parlamentarischen Frühstück.Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Abgeordneten Daniela De Ridder (SPD) und Uwe Schummer (CDU), für deren Unterstützung wir uns sehr herzlich bedanken.

Die Hochschulallianz-Vorstandsmitglieder Prof. Hans-Hennig von Grünberg und Prof. Michael Braun sowie der Pressesprecher Andreas Moegelin stellten den Abgeordneten die Hochschulallianz für den Mittelstand und deren Anliegen vor. Eines der wichtigsten aktuellen Anliegen betrifft die Ausgestaltung des geplanten „Zukunftspakt für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ . Hierzu präsentierte die Hochschulallianz ihr Modell des "Professional Tenure Track" als zusätzlichen Karriereweg für Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen an die Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Das Interesse der Abgeordneten war groß und schnell entspann sich eine rege Diskussion. Eine Stunde lang wechselten intensive Frage- und Antwortrunden und zum Ende waren sich alle Teilnehmer darin einig, dass der Diskussionsprozess fortgesetzt werden sollte und in naher Zukunft eine weitere Frühstücksrunde stattfinden soll.


 

 

Hochschulallianz für den Mittelstand präsentierte sich auf dem 2. Berliner Mittelstandskongress

Die Hochschulallianz für den Mittelstand präsentierte sich am 14. Oktober mit einem Informationsstand auf dem 2. Berliner Mittelstandskongress. Der Kongress ist eine Veranstaltung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU, der wir für die Möglichkeit danken, uns dort vorstellen zu dürfen. Im Rahmen des Konferenzprogramms moderierte außerdem Prof. Dr. Martin Heckelmann, von unserer Mitgliedshochschule TH Nürnberg, das Diskussionsforum zum Thema „Wie verändern Start-ups die Gesundheitswirtschaft?“. Die Veranstaltung bot gute Gelegenheit zum Gespräch und zum Networking.

(Foto unten: Prof. Dr. Martin Heckelmann)


 

 

Im Gespräch - FH Brandenburg strebt Mitgliedschaft in der Hochschulallianz an

Am Mittwoch, den 30. September, besuchte der Vorstandsvorsitzende der Hochschulallianz für den Mittelstand, Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, auf Einladung der Präsidentin Frau Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui die Fachhochschule Brandenburg zu einem Gespräch mit dem Präsidium über die angestrebte Aufnahme der Fachhochschule in die Hochschulallianz.

Die Fachhochschule Brandenburg möchte sich damit gegenüber ihren Zielgruppen unter den Studieninteressierten und den Unternehmen noch stärker positionieren und erhofft sich gleichzeitig, dass durch die Lobbyarbeit des Verbundes die Anliegen der anwendungsorientierten, industrienahen Fachhochschulen auch auf Bundesebene besser verstanden und stärker beachtet werden. Frau Prof. Dr. Wieneke-Toutaoui : „Die Ausrichtung der „Hochschulallianz für den Mittelstand“ passt einfach zum Selbstverständnis unserer Hochschule.“

Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg: "Wir freuen uns über das große Interesse an unserer Hochschulallianz und wir planen noch weitere Hochschulen aufzunehmen. Wichtig ist uns die Anwendungsorientierung in Forschung und Lehre und der Mittelstandsbezug der jeweiligen Hochschule. Denn wir fühlen uns den kleinen und mittelständischen Unternehmen als Rückgrat der deutschen Wirtschaft verpflichtet."

 

(Bild v.l.n.r.: Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Prof. Dr. Wieneke-Tataoui)


 

 

Hochschulallianz für Gespräch mit SPD-Bundestagsabgeordneten der AG Bildung und Forschung im Bundestag

Am Mittwoch, den 10. Juni, waren u.a. vier Vertreter der Hochschulallianz für den Mittelstand auf Einladung der Abgeordneten Daniela de Ridder zu Gesprächen mit den SPD-Bundestagsabgeordneten der AG Bildung und Forschung im Bundestag. Themen waren die Förderung der Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften / Fachhochschulen, so z.B. die Einbindung in die Exzellenzinitiative und die Mittelvergabe durch die DFG, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Strategien zur Internationalisierung von Hochschulen für angewandte Wissenschaften. An dem rund zweistündigen Gespräch nahmen der  Sprecher der AG Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion, Ernst Dieter Rossmann, der stellvertretende Sprecher, René Röspel, sowie die Abgeordneten Simone Raatz, Daniela de Ridder, Martin Rabanus und Marianne Schieder teil. Das Treffen gab Gelegenheit, intensiv über Ziele und Strategien zur Förderung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften / Fachhochschulen zu diskutieren und Erfahrungen und Ideen auszutauschen.

 

(Bild v.l.n.r.: Prof. Dr. Michael Braun, Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Dr. Daniela de Ridder, Prof. Dr. Hartmut Ihne, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran)